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Union will Vergütung der Apotheken regelmäßig anheben

„Ich halte es deshalb für sinnvoll, einen Anpassungsmechanismus anzustreben“, so Singhammer. Schließlich gebe es auch in anderen Bereichen des Gesundheitswesens automatische Erhöhungen, zum Beispiel bei der Vergütung von Klinikleistungen. Dort sind die Zahlungen der Krankenkassen an die Entwicklung der Beitragseinnahmen gekoppelt. Bislang werden die Apothekenhonorare gesetzlich festgelegt, einen Automatismus gibt es nicht. Zum 1. Januar 2013 steigt die Vergütung, die ein Apotheker für jede abgegebene Arzneimittelpackung erhält, um 25 Cent auf 8,35 Euro. Es ist die erste Anpassung seit acht Jahren.

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Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis. Seid dem Jahr 2000 ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur. Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab. Kontakt: m.press@press-medien.de www.press-medien.de

Ein Gedanke zu „Union will Vergütung der Apotheken regelmäßig anheben“

  1. Die Apothekerlobby hat mal wieder hervorragend gewirkt. Herr Singhammer ist sehr großzügig in der Verteilung anderer Leute Geld. Warum nicht gleich automatische Anpassungen bei allen, die unter Kostensteigerungen zu leiden haben? Es wollen doch alle Politiker Gerechtigkeit gelten lassen. Wieso jetzt eine ungerechte Bevorzugung der Apotheker? Unser Land bewegt sich immer mehr in Richtung staatlich gelenkter Wirtschaftsabläufe, ein Weg in Richtung Diktatur von wem auch immer.

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